Wandern in den Alpen

Die Alpen, die sich von Frankreich über die Schweiz, Deutschland, Italien und Österreich bis nach Slowenien erstrecken, sind ein beliebtes Urlaubsziel. Im Winter eignen sich die Berghänge insbesondere zum Skifahren und Snowboarden, im Sommer ist das Wandern eine der beliebtesten Freizeitbeschäftigungen. Je nach Fitness und Zeitrahmen lassen sich hier kurze, einfache Wanderungen unternehmen, aber auch lange, anspruchsvolle Touren. Somit ist das Wandern in den Alpen wahrlich eine Sportart für Jedermann.

Ausrüstung

Grundsätzlich braucht man zum Wandern in den Alpen nicht viel Ausrüstung. Leichte Wanderungen kann man auch in Alltagskleidung unternehmen. Aufgrund des Terrains sollte man aber in ein gutes Paar Schuhe investieren. Diese dienen nicht nur der Bequemlichkeit, sondern im steinigen Gelände auch der Sicherheit.

Für längere Wanderungen empfiehlt sich außerdem ein Rucksack. Darin kann man, je nach persönlichem Bedarf, zum Beispiel Snacks, Getränke, Wanderkarten, Ersatzkleider oder Ähnliches mitführen. Gerade für mehrtägige Wanderungen in abgelegene Gebiete sind eine gute Ausrüstung und somit auch ein guter Rucksack vonnöten.

Wer anspruchsvollere Wanderungen unternehmen möchte, der sollte auch in entsprechende, robuste Kleidung investieren. Auch andere Ausrüstungsgegenstände, wie Wanderstöcke oder Regenbekleidung, können in vielen Situationen nützlich sein. Generell empfiehlt es sich, die Ausrüstung auf die eigenen Ansprüche abzustimmen.

Längere und kürzere Wanderungen

Die meisten Wanderwege in den Alpen sind gut ausgebaut und markiert. Wer eine kürzere Wanderung unternehmen möchte, der muss sich daher nicht groß vorbereiten, sondern kann einfach zum Ausgangspunkt der Wanderung fahren und mit der Wanderung beginnen.

Etwas anders sieht die Situation bei Wanderungen im Hochgebirge und generell bei längeren Wanderungen aus. Dort sind die Wege nicht nur anspruchsvoller, man ist auch weiter von der Zivilisation, und damit im Ernstfall von Hilfe, entfernt. Aus diesem Grund sollte man Wanderungen im Hochgebirge gründlich planen. Dazu gehören nicht nur die Wahl einer geeigneten Route, sondern auch die Beobachtung der Wetterlage und eine Ausrüstung, die auf alle Eventualitäten vorbereitet ist.

Mehrtägige Wanderungen benötigen eine noch gründlichere Vorbereitung. Hier muss man auch Übernachtungsmöglichkeiten und damit verbundene Ausrüstung mit einplanen. Wer zum Beispiel in einer Berghütte übernachten möchte, der benötigt dazu in der Regel einen Schlafsack. Auch die Verpflegung sollte man exakt planen. Dabei gilt es zu beachten, ob man unterwegs neue Vorräte kaufen kann oder ob man gar die Möglichkeit hat, sich in Gaststätten zu verpflegen.

Notfälle

Die Alpen sind nicht ungefährlich und deshalb sollte man sich auch auf Notsituationen vorbereiten. Für kürzere Wanderungen reicht es aber, wenn man ein Mobiltelefon mitführt und eventuell vorher jemandem Bescheid sagt, wohin man gehen möchte. Für längere Wanderungen sollte man außerdem einen Erste-Hilfe-Kasten mitbringen. Bei Wanderungen in sehr abgelegene Gebiete muss man davon ausgehen, dass man auch mit dem Mobiltelefon nicht immer Hilfe rufen kann. Ein Funkgerät oder ein spezieller Notfallsender kann hier unter Umständen lebensrettend sein.

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