Planung ist das A und O

Wanderrouten in den Alpen gibt es ab einer Stunde bis hin zu mehreren Tagen. Dabei gibt es leichte Wanderungen und solche, die nur für Fortgeschrittene oder gar Profis geeignet sind. In den Alpen sind einem wirklich keine Grenzen gesetzt. Doch egal für welche Route Sie sich entscheiden, eine ordentliche Planung lässt sich nicht vermeiden. Die Planung ist vor allem für die Wahl der richtigen Kleidung und das Packen von Essen, Trinken und anderen wichtigen Ausrüstungsgegenständen besonders wichtig. Hier ein paar Tipps, die jeder Wanderer beherzigen sollte.

Streckenplanung

In vielen Gegenden der Alpen gibt es bereits ‚vorgefertigte‘ Wanderrouten. Hier befinden sich Wegweiser an den nötigen Stellen und Sie können vorab ausreichend Informationen über den Zustand der Wanderwege und den Schwierigkeitsgrad erfahren. Ebenfalls wird hier meist eine Zeit angeben, in der die Route normalerweise abgelaufen werden kann. Gerade für Anfänger sind diese Routen besonders empfehlenswert. Es bedarf keiner aufwendigen Planung der eigenen Route und es kann sich mit gutem Gewissen auf die lokalen Angaben verlassen werden. Lesen Sie sich also vorab einfach ein paar Routen durch und schauen sich eventuell Bilder im Internet an, um sich für eine davon zu entscheiden.

Wer schon etwas erfahrener ist, kann sich natürlich anhand von Wanderkarten und möglichen Informationen im Netz auch seine eigene Route zusammenstellen. Hierfür bedarf es jedoch schon etwas Wissen und Erfahrung im Wandern. Doch gerade mithilfe des Internets lassen sich meistens genug Informationen über eventuelle Routen ausfindig machen, um die Route ausgiebig zu planen.

Was sollte man bei der Planung zu beachten?

Wichtig ist bei der Planung von Touren, genug Zeit einzuplanen. Stellen Sie sicher, dass die Tagesroute auch genug Zeit für Pausen beinhaltet und eine Ankunft am Ziel vor Einbruch der Nacht erfolgen sollte. Sie sollten lieber etwas früher am Ziel ankommen, als im Dunkeln in den Bergen herumzuirren.

Gerade bei Touren über ein paar Tage empfiehlt es sich immer, solche zu wählen, die auch ein Abbrechen oder Verkürzen der Route erlauben. Immer wieder kommt es zu Verstauchungen oder einfach nur einer Erschöpfung, wer dann noch Tage vor sich und keine Möglichkeit zum Abbrechen hat, wird schnell den Spaß am Wandern verlieren.

Natürlich kann sich meist auf ein GPS und eine Offlinekarte auf dem Smartphone verlassen werden, doch nichts geht über die altbewährte Wanderkarte. Denn was passiert, wenn der Akku den Geist aufgibt, das Handy gar kaputtgeht oder einfach kein GPS Signal gefunden wird? Daher sollte eine ausführliche Wanderkarte immer mit im Rucksack sein. Wer sich an diese Regeln hält, sollte jede Menge Spaß bei einer Wanderung in den Alpen haben.

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