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Die "Tausendjährige Tanne" 

„Zur Zeit, als der Wein aus der Untersteiermark in Fässern über die Alm ins Murtal geführt wurde, wollte ein Bauer aus Hirschegg bei dieser Tanne rasten und deshalb seine beiden Rösser an die Tanne hängen.

Kaum hatte er den Strick um den Baum gelegt, stand eine weiße Frau vor ihm und mahnte ihn, die Tiere an den Almzaun zu binden, denn allzu oft hätte schon der Blitz in hoihe Bäume geschlagen.
Der Bauer ignorierte die Warnung und begann gemütlich seine Jause zu essen. Plötzlich gab es einen riesigen Krach und die beiden Pferde lagen vom Blitz erschlagen zu seinen Füßen.

 

Wieder erschien die weiße Frau und sagte traurig: „Hättest du die Pferde an den Zaun gebunden, hättest du mich erlösen können und wärest so reich geworden, dass du dir hättest hundert Pferde kaufen können.
Nun muss ich abermals 100 Jahre warten. Kommt dann wieder ein Fuhrmann, werde ich ihn dasselbe bitten. Folgt er mir könnten wir beide sehr glücklich sein.“

(Nach Walter Kainz: Weststeirische Sagen S. 32)

 

 

Dies ist die wundersame Sage der als im Volksmund bekannten „Tausendjährigen Tanne“, auch „Frauentanne“ genannt, ein Naturdenkmal in der Rachau.

Da die mächtige Tanne den ersten Schnee letzten Jahres leider nicht unbeschädigt überstanden hat, beschloss man, dies zu nutzen und einen Teil von ihr zum Wipfelwanderweg Rachau zu transportieren. Dies gestaltete sich schwieriger als gedacht und so musste man das ein oder andere Teil absägen.

Doch schließlich gelang es dank gelungener Zusammenarbeit der Arbeiter der Gemeinden Rachau und Knittelfeld, ein gutes Stück der alten Tanne zum Wipfelwanderweg zu befördern, wo dieses nun zu besichtigen ist.
 

In der folgenden Bildergalerie können Sie sehen, wie die Tanne einst ausgesehen hat, und was schließlich von ihr überblieb.

Glein[:Alm:]frische |   Mitterbach 25   |  A-8720 Knittelfeld   |   +43 3512 44599   |   are-tourismus-xya34[at]ddks-gleinalm.at

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